Qualifikation zur Elternbegleiterin

Die Qualifizierung zur Elternbegleiterin / zum Elternbegleiter wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und erfolgt nach einem einheitlichen fachlich geprüften Curriculum im Rahmen eines dreiwöchigen Kurses und schließt mit einem Zertifikat ab.

Im Rahmen der Qualifizierung werden Handlungskompetenzen in der Begleitung und Beratung von Familien zu kindlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen und im Bereich der Alltagsbildung erweitert. Zudem werden Kompetenzen im Hinblick auf die Reflexion des pädagogischen Handelns und der eigenen Rolle gestärkt.

Die Qualifizierung umfasst insgesamt 190 Unterrichtsstunden, die Präsenzzeiten und Selbstlernphase mit Abschlussarbeit und Netzwerkrecherche umfasst. Die Inhalte sind in drei Module unterteilt und vermitteln anwendungsbezogenes Wissen aus pädagogischer, psychologischer und soziologischer Perspektive und stärken die Handlungskompetenzen im Bereich der Beratung, Diagnostik und Netzwerkarbeit.

  1. Bildung im KindesalterVoraussetzung von Bildungsprozessen; Bildung im Alltag; Bildungsübergänge; Ungleiche Bildungschancen; Bildungsinstitutionen und Bildungssysteme
  2. Fallverstehen und ElternbegleitungTheorie zu Beratung und Kommunikation; Rolle und Haltung der Elternbegleiterin bzw. des Elternbegleiters; Wirksame Elternberatung; Vernetzte Elternarbeit; Selbstvermarktung und Vernetzung
  3. Familie: Partnerschaftlichkeit und WohlergehenLebenslagen und Lebenswelten von Familien; Kindliche Entwicklung und Eltern-Kind-Beziehung; Erziehungsalltag und handlungsorientierte Hilfen

Des Zertifikats zur ElternbegleiterIn “Elternchance ist Kinderchance” erhält man nach Beendigung der drei Kurswochen und durch die Präsentation einer Abschlussarbeit.

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