Pressemitteilung Beratungsstelle Blickpunkt Auge

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Menschen, die von einer schwerwiegenden Augenerkrankung, wie beispielsweise der altersabhänigen Makula-Degeneration (AMD), einer diabetischen Netzhauterkrankung oder dem Grünen Star (Glaukom) betroffen sind, stehen vor einer besonders schwierigen Lebenssituation. Sie suchen nach Informationen zu ihrer Erkrankung und zu Behandlungsmöglichkeiten. Kommt es trotz des medizinischen Fortschritts zu einem Sehverlust, fürchten Betroffene, ihre Selbstständigkeit zu verlieren und auf Hilfe angewiesen zu sein. Mit Sehverlust ist hier keinesfalls der völlige Verlust des Sehvermögens gemeint. Auch das Fehlen von 20 oder 40 Prozent des Sehvermögens kann als dramatischer Verlust erlebt werden.

Für alle Betroffenen, deren Angehörige oder Fachleute bietet die Beratungsstelle „Blickpunkt Auge – Rat und Hilfe bei Sehverlust“ im Mehrgenerationenhaus in Lauda eine Anlaufstelle. Mit Carolin Mischke, steht den Hilfesuchenden eine qualifizierte Beraterin zur Seite, die sie in allen mit der Augenerkrankung verbundenen Themen, zum Beispiel zum Krankheitsbild, zum Umgang mit der Erkrankung, zu alltagserleichternden Hilfsmitteln oder zu Sehhilfen, informiert und berät. Ebenso werden Betroffene über ihre rechtlichen und finanziellen Ansprüche aufgeklärt. Sie ist ehrenamtlich tätig und selbst von einer Augenerkrankung betroffen, sodass sie die Situation der Betroffenen und ihrer Angehörigen gut verstehen kann.

Die Beratungsstelle „Blickpunkt Auge“ ist immer donnerstags von 9 bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet. Sie erreichen Carolin Mischke telefonisch unter 09343 7093023 oder per Mail c.mischke@blickpunkt-auge.de.

Weitere Informationen über das kostenfreie Angebot des BSV Württemberg e.V. finden Sie unter www.blickpunkt-auge.de

Blickpunkt Auge Beratungsstelle und Bürgertreff Mehrgenerationenhaus Lauda-Königshofen beteiligten sich am verkaufsoffenen Sonntag

Lehrmeister, Lebenshelfer und mehr – wie Smartphone und Tablet den Alltag erleichtern!

„Chancen sehen“ – das diesjährige Motto der bundesweiten Woche des Sehens bot sich für Senioren, Menschen mit Sehverlust und Flüchtlinge an, da es die Arbeit des Mehrgenerationenhauses wiederspiegelt.

Zahlreiche Besucher verfolgten den Vortrag zum Thema:  „Nutzung von Smartphone und Tablet“. Klaus Kempf von der Firma comacs aus Würzburg informierte sehr ausführlich über die Möglichkeiten, wie man mit diesen Geräten den Alltag besser gestalten kann. Sowohl für Senioren als auch für Menschen mit Sehverlust können Smartphone und Tablet beitragen ein selbstbestimmtes, barrierefreies und mobiles Leben selbständig zu führen. Die unterschiedlichen Demogeräte von IPhone 6s, 7, 7plus bis IPad minni, air und pro wurden von den Besuchern getestet. Außerdem  standen Herr Kempf und seine Kollegin Birgit Wibald für persönliche Beratung  zur Verfügung.

Auch Kaffee, Kuchen, Tee aus dem Samowar und vor allem die pikanten und süßen syrischen Spezialitäten lockten die Besucher ins Mehrgenerationenhaus.

Auf Augenhöhe auch mit Sehverlust

Im Rahmen der Woche des Sehens wurde am Sonntag, dem 11.10.2015 ein Dunkelgottesdienst mit dem Spontanchor Boxberg gefeiert. Der Dunkelgottesdienst unter dem Motto “Ohne zu sehen, hört man genauer hin” fand um 16:30 Uhr in der evangelischen Friedenskirche Lauda statt. Mit Hilfe von Schlafmasken oder Simulationsbrillen erlebten die zahlreichen Besucher einen außergewöhnlichen Gottesdienst, bei dem man in die Welt von blinden und sehbehinderten Menschen eintauchte.  Die Gospelsongs des Spontanchors wurden zur Atempause für die Seele, da man sich nicht von den vielen visuellen Reizen ablenken ließ. Pfarrer Lenz und die weit über 100 Besucher drägten in anschließenden Gesprächen auf eine Wiederholung der Veranstaltung.

Vorträge und Hilfsmittelausstellung bei Blickpunkt Auge im Mehrgenerationenhaus

Im Rahmen der Woche des Sehens lud die Beratungsstelle Blickpunkt Auge,  die Pro Retina Regionalgruppe Unterfranken und das Mehrgenerationenhaus Lauda am verkaufsoffenen Sonntag, den 11.10.2015 ins Mehrgenerationenhaus ein. Dort fand unter dem Motto: “Auf Augenhöhe – auch mit Sehverlust” eine Hilfsmittelausstellung und mehrere Vorträge statt. In diesem Rahmen wurde Frau Sabine Backmund als neue Koordinatorin für Blickpunkt Auge Württemberg, im Beisein der Vorsitzenden des BSV Württemberg Frau Angelika Moser, offiziell vorgestellt. Die Leiterin der Beratungsstelle Blickpunkt Auge Frau Carolin Mischke und Frau Sabine Backmund, machten auf die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen aufmerksam und gaben Tipp für den besseren Umgang miteinander.

Die Firma Baum Retec und  Optik Hahn stellten die neusten elektronischen und optischen Sehhilfen vor. Frau Gretel Schmitz-Moormann, Sprecherin für die Belange von AMD-Betroffenen der Pro Retina, zeigte in Ihrem Vortrag Wege auf mit der Augenerkrankung Altersabhänige Makuladegeneration (AMD) umzugehen und den Alltag selbstständig zu bewältigen. Das Mehrgenerationenhaus bot selbstgebackene Kuchen, der Bezirksgruppenmitglieder an, so dass man die vielen Informationen bei Kaffee und Kuchen verdauen konnte. Allen Mitgliedern vielen Dank für die Unterstützung an diesem Tag. Auch für die Blickpunkt Auge Beratungsstelle war dies eine gelungene Veranstaltung, die durch Termine für Beratungsgespräche auch schon Früchte trägt.

Allen Mitwirkenden und Helfern ein herzliches Dankeschön!

Carolin Mischke

Auch ohne Sehen fast normal leben

Lauda: Im Rahmen der Woche des Sehens fand im Mehrgenerationenhaus in Lauda eine Informationsveranstaltung zum Thema “Sehverlust = Arbeitsplatzverlust” und eine Hilfsmittelausstellung statt.

Schirmherr Bürgermeister Thomas Maertens eröffnete die Veranstaltung und lobte das große ehrenamtliche Engagement im Mehrgenerationenhaus und in der Beratungsstelle “Blickpunkt Auge”. Des Weiteren hob er hervor, dass Inklusion im Kleinen beginne und diese in den beiden Einrichtungen sehr gut praktiziert werde. Nach der Begrüßung durch die Leiterin der Beratungsstelle, Carolin Mischke, konnten sich Maertens und Jürgen Umminger, Hauptamtsleiter der Stadtverwaltung, selbst einmal in die Situation eines Blinden und Sehbehinderten versetzten. Mit einer Simulationsbrille die eine starke Sehbehinderung demonstriert, konnten beide das Empfinden eines Sehbehinderten im Alltag testen. Die Rehabilitationslehrerinnen Martina Hickisch und Ingeborg Brendel zeigten Maertens, wie Blinde und Sehbehinderte sich im Straßenverkehr orientieren.

Im Verlauf der Veranstaltung gab es weitere Vorträge zu den beruflichen Perspektiven von sehbeeinträchtigten Personen. Auch die Frage, “was passiert, wenn man einen plötzlichen Sehverlust im Laufe des Lebens erleidet?”, wurde beantwortet. Die Ausstellung von Hilfsmitteln für den alltäglichen Bedarf, beispielsweise sprechende Uhren, sprechende Küchenwaagen, taktile Gesellschaftsspiele oder das Arbeiten mit Kontrasten, zeigte den zahlreichen Besuchern, dass ein Leben mit Sehverlust fast normal gelebt werden kann.

Ein weiterer Höhepunkt war der Smartphone-Vortrag von Hellmuth Platz (Rehabilitationslehrer am Berufsförderungswerk Würzburg). Er zeigte, wie das Smartphone den Alltag eines Blinden oder Sehbehinderten erleichtern kann. Dieses Gerät beinhaltet eine Sprachausgabe und für sehbehinderte Nutzer eine Vergrößerungsfunktion. Anwendungen wie Farberkennung, Geldscheinerkennung oder eine Lupenfunktion machen das Smartphone zum “Schweizer Taschenmesser für Blinde und Sehbehinderte”, erläuterte Platz.

Tag der Offenen Tür der Blickpunkt Auge Beratungsstelle im Mehrgenerationenhaus in Lauda

Lauda Im Rahmen der Woche des Sehens fand am Dienstag, den 15.10.2013 ein Tag der Offenen Tür mit Hilfsmittelausstellung und Augenarztvortrag der Blickpunkt Auge Beratungsstelle im Mehrgenerationenhaus des Main-Tauber-Kreises statt. Die diesjährige Woche des Sehens stand unter dem Motto „Einblick gewinnen!“, davon konnten sich ca. 100 Besucher an diesem Tag überzeugen.  Ab 12 Uhr standen die Optiker Krantz (Optik Hahn, Tauberbischofsheim), Optikerin Stoof (Lauda), Optiker Traut (Bad Mergentheim) und Herr Günther von der Firma Reinecker Vision, für die Fragen der Besucher zur Verfügung und erklärten die unterschiedlichen Hilfsmittel, wie Lupen, Kantenfilterbrillen oder Bildschirmlesegeräte. Bei Kaffee und Kuchen, den die Schüler der Florian-Geyer-Schule servierten, wurde sich rege über die Thematik ausgetauscht. Am Nachmittag referierte Frau Franziska Heller (Fachärztin für Augenheilkunde) über „Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD), Glaukom und Katarakt – Ursachen von Seheinschränkungen und ihre Therapiemöglichkeiten“. In diesem Vortrag wurden die typischen altersbedingten Augenerkrankungen erklärt. Frau Heller beschrieb die Auswirkung auf das Sehen und die Therapiemöglichkeiten die es gibt. In Anschluss daran nahm sich Frau Heller Zeit die zahlreichen Fragen ausführlich zu beantworten.

Die Blickpunkt Auge Beraterin Frau Carolin Mischke informiert und berät zu allen mit der Augenerkrankung verbundenen Themen, zum Beispiel zum Krankheitsbild, zum Umgang mit der Erkrankung, zu alltagserleichternden Hilfsmitteln oder zu Sehhilfen. Die Beratung findet jeden Donnerstag von 09:00 Uhr – 12:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Lauda-Königshofen statt.

Blickpunkt Auge feierlich eröffnet

Mehrgenerationenhaus im Taubertal: Eröffnung der Beratungsstelle Blickpunkt Auge

Lauda Im Mehrgenerationenhaus wurde am 15.10.2013 die erste Blickpunkt Auge Beratungsstelle in Baden Württemberg für Menschen mit Sehverlust, im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnet. „Nach einer augenärztlichen Diagnose, wie der Altersabhänigen Makula-Degeneration (AMD), einer diabetischen Netzhauterkrankung oder dem Grauen Star, stehen die Betroffenen vor einer schwierigen Lebenssituation und suchen nach Informationen und Hilfe um diese zu bewältigen.“, sagt die geschulte, selbstbetroffene und ehrenamtliche Beraterin Carolin Mischke von Blickpunkt Auge.